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Montag, 26. Oktober 2009
Es ist Montag....
unsweetened, 13:23h
Es ist Montag.....
.... und ich halte es wie Garfield: Ich hasse Montage!
Komisch eigentlich, denn wenn man arbeitssuchend/arbeitslos ist, ist doch eh jeder Tag wie der andere. Dennoch habe ich etwas gegen diesen Tag. Warum? Ich weiß es nicht.
Außer gestern meine Geschichte zu schreiben, habe ich nicht viel gemacht. Eigentlich finde ich den Tag SONNTAG prima, da widme ich mich immer dem Extrem-Couching. Doch besonders gestern, ist mir das Extrem-Couching nicht gut bekommen.
Klaro ist es schön, mit einer Decke und einem warmen Tee auf dem Sofa zu lümmeln, aber nicht, wenn das entscheidende Puzzlestück fehlt, nicht, wenn man sich nicht komplett fühlt und erst Recht nicht, wenn die Gedanken sich verselbstständigen und Achterbahn fahren.
Ich finde es teilweise wirklich faszinierend, was für Horrorszenarien man sich per Gedankenkraft ausmalen kann.
Hauptsächlich male ich zur Zeit in der Farbe schwarz, nichtmal dunkelgrau, NEIN schwarz. Das ist auf meine ganze momentane Situation zutreffend. Mich beschäftigen viele Fragen, und alle drehen sich um mich und meine Zukunft. Vom Liebeskram mal abgesehen, weiß ich ja auch nicht, wie es beruflich weitergehen soll bzw. wird. Ich weiß nicht wo ich hin möchte, will ich überhaupt zurück ins Büro? So viele Leute haben mir schon gesagt, dass ich fürs Büro nicht geeignet bin, ich brauche Aktion um mich rum, ich brauche Menschen usw. Also bietet sich mir die Chance jetzt einen anderen Weg einzuschlagen, aber wohin denn nur?
Und wenn mein Gedankenwirrwarr dann mal Ruhe gibt und ich einschlafe, träume ich schlecht. Meistens weiß ich morgens nicht mal mehr genau, was ich geträumt habe, aber ich weiß, dass ich mich unwohl fühle wenn ich aufwache, ich weiß, dass es ein blöder Traum war und ich weiß, dass ich nicht erholt aufwache. Manchmal bin ich einfach froh, wenn die Nacht vorbei ist.
Heute steht nicht viel an - wie immer eigentlich - ich bin viel im Internet unterwegs und bin froh, dass mich das ein wenig ablenkt, ansonsten würde ich früher oder später wohl komplett irre werden.
Ein Tag wie jeder andere, und auch heute werde ich wieder meine Maske aufsetzen und gute Mine zum bösen Spiel machen. Wie es in mir aussieht, lasse ich kaum einen Menschen wissen, denn je mehr jemand von mir weiß, desto größer ist die Angriffsfläche, die ich den Menschen biete. Und DAS wird zur Zeit bei Sevenload im Forum schon mehr als genug gemacht! Was widern mich diese User an, die behaupten die personifizierte Moral zu sein und sich benehmen wie die letzten Menschen?!
Aber auch das werde ich aushalten, ich habe ja keine große Wahl, Gott sei Dank gibt es ja auch noch User, die mir ans Herz gewachsen sind, die mich zwischendurch immer mal wieder zum Lachen bringen und mich meine Tränen für einen Moment vergessen lassen.
Mein Tagesmotto "Ich zeige der Welt stets ein lachendes Gesicht, denn weinende Herzen versteht sie nicht. Auch wenn mein Herz vor Kummer bricht, so lach ich nur und weine nicht"
Mein 2. Tagesmotto "Hab ich Tränen in den Augen, weine ich still und ungesehen, ich weine nie vor Menschenaugen, die mein Weinen nicht verstehen!"
.... und ich halte es wie Garfield: Ich hasse Montage!
Komisch eigentlich, denn wenn man arbeitssuchend/arbeitslos ist, ist doch eh jeder Tag wie der andere. Dennoch habe ich etwas gegen diesen Tag. Warum? Ich weiß es nicht.
Außer gestern meine Geschichte zu schreiben, habe ich nicht viel gemacht. Eigentlich finde ich den Tag SONNTAG prima, da widme ich mich immer dem Extrem-Couching. Doch besonders gestern, ist mir das Extrem-Couching nicht gut bekommen.
Klaro ist es schön, mit einer Decke und einem warmen Tee auf dem Sofa zu lümmeln, aber nicht, wenn das entscheidende Puzzlestück fehlt, nicht, wenn man sich nicht komplett fühlt und erst Recht nicht, wenn die Gedanken sich verselbstständigen und Achterbahn fahren.
Ich finde es teilweise wirklich faszinierend, was für Horrorszenarien man sich per Gedankenkraft ausmalen kann.
Hauptsächlich male ich zur Zeit in der Farbe schwarz, nichtmal dunkelgrau, NEIN schwarz. Das ist auf meine ganze momentane Situation zutreffend. Mich beschäftigen viele Fragen, und alle drehen sich um mich und meine Zukunft. Vom Liebeskram mal abgesehen, weiß ich ja auch nicht, wie es beruflich weitergehen soll bzw. wird. Ich weiß nicht wo ich hin möchte, will ich überhaupt zurück ins Büro? So viele Leute haben mir schon gesagt, dass ich fürs Büro nicht geeignet bin, ich brauche Aktion um mich rum, ich brauche Menschen usw. Also bietet sich mir die Chance jetzt einen anderen Weg einzuschlagen, aber wohin denn nur?
Und wenn mein Gedankenwirrwarr dann mal Ruhe gibt und ich einschlafe, träume ich schlecht. Meistens weiß ich morgens nicht mal mehr genau, was ich geträumt habe, aber ich weiß, dass ich mich unwohl fühle wenn ich aufwache, ich weiß, dass es ein blöder Traum war und ich weiß, dass ich nicht erholt aufwache. Manchmal bin ich einfach froh, wenn die Nacht vorbei ist.
Heute steht nicht viel an - wie immer eigentlich - ich bin viel im Internet unterwegs und bin froh, dass mich das ein wenig ablenkt, ansonsten würde ich früher oder später wohl komplett irre werden.
Ein Tag wie jeder andere, und auch heute werde ich wieder meine Maske aufsetzen und gute Mine zum bösen Spiel machen. Wie es in mir aussieht, lasse ich kaum einen Menschen wissen, denn je mehr jemand von mir weiß, desto größer ist die Angriffsfläche, die ich den Menschen biete. Und DAS wird zur Zeit bei Sevenload im Forum schon mehr als genug gemacht! Was widern mich diese User an, die behaupten die personifizierte Moral zu sein und sich benehmen wie die letzten Menschen?!
Aber auch das werde ich aushalten, ich habe ja keine große Wahl, Gott sei Dank gibt es ja auch noch User, die mir ans Herz gewachsen sind, die mich zwischendurch immer mal wieder zum Lachen bringen und mich meine Tränen für einen Moment vergessen lassen.
Mein Tagesmotto "Ich zeige der Welt stets ein lachendes Gesicht, denn weinende Herzen versteht sie nicht. Auch wenn mein Herz vor Kummer bricht, so lach ich nur und weine nicht"
Mein 2. Tagesmotto "Hab ich Tränen in den Augen, weine ich still und ungesehen, ich weine nie vor Menschenaugen, die mein Weinen nicht verstehen!"
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Sonntag, 25. Oktober 2009
Wie es weiterging....
unsweetened, 19:57h
es war also Juni, aus Neugier und vor allem aus Langeweile hatte ich mich bei friendscout registriert. Was mich da die erste Zeit angeklickt hat, tat meinem Ego nicht gerade gut ;o)
Aber dann bekam ich Post von einem netten, gutaussehenden Burschen in meinem Alter. Wow. Der Erste, dem ich da vernünftig geantwortet habe.
Wir kamen ins "Gespräch" schrieben hin und her, tauschten noch am ersten Abend die Handynummern (was ich sonst nicht tue! Aber irgendwie schwammen wir auf einer Welle), schrieben SMS und telefonierten auch bald, wobei er sehr betonte, dass er telefonieren überhaupt nicht mag.
Wir hatten uns so gut verstanden, dass wir uns bereits 1 Woche nach der ersten Kontaktaufnahme trafen.
Jetzt schütteln vielleicht viele den Kopf und glauben ich sei leichtsinnig gewesen, denn ich hatte ihn von Donnerstags bis Sonntags zu MIR nach Hause eingeladen. Irgendwie hatte ich im Gefühl, dass er kein gesuchter Massenmörder ist. Außerdem lebt er leider über 200km von mir entfernt und für den Fall, dass wir uns real auch gut verstehen würden, sollte sich die lange Fahrt ja wenigstens lohnen.
Hui war ich aufgeregt, wie ein Teenager damals. Er kam, ich sah ihn, er siegte. Wenn er auf den Fotos schon gut aussah, dann schlug er das im Realen noch um längen.
Hm, das Wochenende war super, wir verstanden uns prächtig und sind uns auch näher gekommen, wenn ihr wisst was ich meine.
Tja am Sonntag führten wir dann ein Gespräch, das mich vorläufig auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt hatte. Ich wusste durch unsere Telefonate, dass es ihm zu der Zeit nicht sonderlich gut ging, warum es so war, wollte er mir aber dann persönlich erzählen. Das tat er dann auch.
Vorsicht, jetzt wirds kompliziert:
Ich wusste wohl, dass er in einer WG wohnt, dass es aber eine WG mit seiner EX war, war mir nicht nur neu, sondern hat mir auch die Schuhe ausgezogen.
Aber von vorne. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann sind die 2 vor 11 Jahren zusammengekommen, sind vor 8 Jahren zusammengezogen, haben sich vor 5 Jahren getrennt, weil die Gefühle freundschaftlich und nicht für eine Beziehung ausreichend waren, sind aber bislang zusammen wohnen geblieben.
Obacht, wird noch komplizierter:
Diese Ex hatte also im Juni beschlossen auszuziehen. Für viele ein nachvollziehbarer Schritt, der meiner bescheidenen Meinung nach schon vor 5 Jahren hätte gegangen werden sollen, aber nicht jeder denkt und handelt wie ich.... Wie dem auch sei, ist es für IHN ein Weltuntergang!! Ich sehe es ja so, dass er bereits 5 Jahre Zeit hatte, sich mit der Trennung abzufinden, zumal SIE seit über einem Jahr in einer neuen Beziehung ist.... ER sieht das aber anders. Er sagt, ihm sei jetzt erst bewusst geworden, dass es wirklich AUS ist, denn (jetzt wirds richtig schwierig nachzuvollziehen, zumindest für mich) bis jetzt hatte sich nicht viel verändert!!!
Er sagte sinngemäß, dass sie zwar Sex mit anderen hatten, sie ja aber immernoch bei IHM gewohnt hat und es eben für ihn gefühlsmäßig nichts geändert hatte, dass sie sich bereits vor 5 Jahren getrennt hatten. Und er jetzt erst lernen muss, mit der Situation umzugehen, dass sie geht.
Ähm........ jo.......... so ungefähr war das!
Für mich wie gesagt nicht im Ansatz nachzuvollziehen. Aber bitte, für ihn ist es ein Problem, das nehme ich natürlich ernst und bin ihm - soweit es mir möglich war - mit Verständnis gegenübergetreten.
Vielleicht sogar mit zu viel Verständnis. Ich weiß nicht genau, wie oft ich den Namen der Ex in der Zwischenzeit gehört habe, ich weiß nur, dass ich den Namen nicht mehr hören kann.
Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen sie - überhaupt nicht - sie kann ja nix dafür, dass er krampfhaft an Vergangenem festhält, aber dennoch bin ich irgendwie sauer.
Immerhin nimmt SIE mir was von ihm weg.
Irgendwann war mir das dann alles zu viel, überall war SIE, wenn er bei mir war, war sie da, als wir im Urlaub waren (ja wir waren 2 Wochen im Urlaub und haben uns super verstanden) war sie da, wenn wir telefonieren ist sie da....... Überall sie.
Das ging mir irgendwann so dermaßen auf den Keks, dass mir von jetzt auf gleich jedes Verständnis abhanden gekommen ist und ich mich zu Sätzen wie "Man weißte was? Ich bin froh, wenn die endlich ausgezogen ist!" habe hinreißen lassen.
In den Gesprächen danach, habe ich dann - leider - kein gutes Haar an ihr gelassen. Was IHN natürlich verärgert hat, immerhin sitzt sie auf seinem Thron.
Damit hab ich viel kaputt gemacht, das weiß ich auch, aber ich bin doch auch nicht aus Holz und ich habe auch Gefühle, und für mich ist es verständlich, dass ich keine Lobeshymnen auf die Person singe, die zwischen einer Beziehung von mir und ihm steht!
Seit Juni habe ich also Rücksicht genommen, mir das Thema angehört, Verständnis gehabt, die Nerven verloren und Hasstiraden über sie bei ihm geäußert und so weiter.....
Ich will sie ihm ja nicht wegnehmen und ihr will ich ihn auch nicht wegnehmen.
Es ist so, dass ich durchaus nachvollziehen kann, dass die 2 beste Freunde sind. Die haben viel miteinander durch und haben immerhin 8 Jahre lang zusammen gewohnt (wenn auch die letzten 5 Jahre in getrennten Schlafzimmern) und von mir aus sollen die auch ihr Leben lang beste Freunde bleiben.
Nur habe ich ein Problem damit, dass sie immernoch auf seinem Thron sitzt und er sich und somit auch mir die Chance nimmt, den Thron und den Platz der Bezugsperson neu zu besetzen.
Und ich werde wirklich böse, wenn ich mitkriege, das ein Mensch der mir wichtig ist, an etwas festhält, was 1. schon Ewigkeiten vorbei ist und 2. ihm nicht gut tut.
Jaaaaaaa letztes Wochenende hatten wir eine ganz tolle Zeit und irgendwie ist es schizophren, dass wir jetzt an dem Punkt sind, an dem wir uns befinden.
Am Mittwoch war ich es wirklich leid. Ich weiß nicht, ob das jemand verstehen kann, aber für mich ist es immer ganz toll, wenn er bei mir ist und wir verbringen eine tolle Zeit, aber sobald er weg ist, bricht für mich eine Welt zusammen.
Wir sind offiziell nicht zusammen, weil er das Wort Beziehung irgendwie total negativ bewertet. Letztendlich würde jeder, der mitkriegt wie wir uns benehmen, miteinander umgehen, täglich telefonieren usw. sagen, dass wir zusammen sind.
Das heißt also auch, dass er mir gegenüber und ich ihm gegenüber keinerlei Verpflichtung besteht. Und ich bin - wie schon erwähnt - über 200km weg. Das heißt er kann tun und lassen was er möchte und bräuchte sich nichtmal dafür rechtfertigen.
Für mich ein schrecklicher Gedanke, der mich unsagbar traurig macht!
Diese Traurigkeit ist am Mittwoch dann aus mir rausgebrochen.
Am Telefon fing ich an zu weinen und wir sprachen darüber, dass ich unter diesem "In der Luft hängen" unheimlich leide!
Ja und er bat mich, damit aufzuhören ihn mit Samthandschuhen anzufassen. Er meinte er rechnet es mir hoch an, dass ich soviel Rücksicht nehme, er das aber auf keinen Fall dulden kann und wird, wenn ich genau darunter leiden müsse!
Und dann meinte er sowas wie "Ich bin ein Typ Mensch, dem man Druck machen muss. Warum sollte ich freiwillig eine Sache überdenken und benennen, wenn ich es nicht muss? Ich bin ein Typ Mensch, der erst jemanden verlieren muss um zu merken, was ich an ihm habe!"
So er wollte also Druck und die Peitsche haben.
Das Ende und das Resultat des Gesprächs war dann, dass wir uns darauf verständigt haben erstmal keinen Kontakt zu haben, eben damit er merkt, was fehlt, wenn wir nicht mehr täglich miteinander kommunizieren und wir nicht mehr einfach nur so den anderen anrufen um ein wenig zu plaudern.
Super Idee.......... Ich habe mich damit selber beschnitten.
Er braucht Zeit, die soll er haben, aber ich leide auch unter dem "keinen Kontakt" haben.
Das ist der Stand, seit Mittwoch. Seitdem fühle ich mich, wie die kleine M., die im Kaufhaus verloren ging und an der Information abgeholt werden möchte, es aber in den Sternen steht, ob mich jemand abholt oder da stehen lässt.
Müßig zu erwähnen, dass es mir damit nicht gut geht.
Und vielleicht gelingt es mir besser die Wartezeit zu überbrücken, wenn ich mir hier meinen Seelenmüll von derselbigen runterschreibe?!
Ich habe seit Donnerstag einen Nebenjob und ich muss sagen, ich bin froh etwas unter Leute zu kommen und mich ablenken zu können.
Aber alleine zu Hause, spätestens Abends kommt sie....... die Einsamkeit
unsweetened
Aber dann bekam ich Post von einem netten, gutaussehenden Burschen in meinem Alter. Wow. Der Erste, dem ich da vernünftig geantwortet habe.
Wir kamen ins "Gespräch" schrieben hin und her, tauschten noch am ersten Abend die Handynummern (was ich sonst nicht tue! Aber irgendwie schwammen wir auf einer Welle), schrieben SMS und telefonierten auch bald, wobei er sehr betonte, dass er telefonieren überhaupt nicht mag.
Wir hatten uns so gut verstanden, dass wir uns bereits 1 Woche nach der ersten Kontaktaufnahme trafen.
Jetzt schütteln vielleicht viele den Kopf und glauben ich sei leichtsinnig gewesen, denn ich hatte ihn von Donnerstags bis Sonntags zu MIR nach Hause eingeladen. Irgendwie hatte ich im Gefühl, dass er kein gesuchter Massenmörder ist. Außerdem lebt er leider über 200km von mir entfernt und für den Fall, dass wir uns real auch gut verstehen würden, sollte sich die lange Fahrt ja wenigstens lohnen.
Hui war ich aufgeregt, wie ein Teenager damals. Er kam, ich sah ihn, er siegte. Wenn er auf den Fotos schon gut aussah, dann schlug er das im Realen noch um längen.
Hm, das Wochenende war super, wir verstanden uns prächtig und sind uns auch näher gekommen, wenn ihr wisst was ich meine.
Tja am Sonntag führten wir dann ein Gespräch, das mich vorläufig auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt hatte. Ich wusste durch unsere Telefonate, dass es ihm zu der Zeit nicht sonderlich gut ging, warum es so war, wollte er mir aber dann persönlich erzählen. Das tat er dann auch.
Vorsicht, jetzt wirds kompliziert:
Ich wusste wohl, dass er in einer WG wohnt, dass es aber eine WG mit seiner EX war, war mir nicht nur neu, sondern hat mir auch die Schuhe ausgezogen.
Aber von vorne. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann sind die 2 vor 11 Jahren zusammengekommen, sind vor 8 Jahren zusammengezogen, haben sich vor 5 Jahren getrennt, weil die Gefühle freundschaftlich und nicht für eine Beziehung ausreichend waren, sind aber bislang zusammen wohnen geblieben.
Obacht, wird noch komplizierter:
Diese Ex hatte also im Juni beschlossen auszuziehen. Für viele ein nachvollziehbarer Schritt, der meiner bescheidenen Meinung nach schon vor 5 Jahren hätte gegangen werden sollen, aber nicht jeder denkt und handelt wie ich.... Wie dem auch sei, ist es für IHN ein Weltuntergang!! Ich sehe es ja so, dass er bereits 5 Jahre Zeit hatte, sich mit der Trennung abzufinden, zumal SIE seit über einem Jahr in einer neuen Beziehung ist.... ER sieht das aber anders. Er sagt, ihm sei jetzt erst bewusst geworden, dass es wirklich AUS ist, denn (jetzt wirds richtig schwierig nachzuvollziehen, zumindest für mich) bis jetzt hatte sich nicht viel verändert!!!
Er sagte sinngemäß, dass sie zwar Sex mit anderen hatten, sie ja aber immernoch bei IHM gewohnt hat und es eben für ihn gefühlsmäßig nichts geändert hatte, dass sie sich bereits vor 5 Jahren getrennt hatten. Und er jetzt erst lernen muss, mit der Situation umzugehen, dass sie geht.
Ähm........ jo.......... so ungefähr war das!
Für mich wie gesagt nicht im Ansatz nachzuvollziehen. Aber bitte, für ihn ist es ein Problem, das nehme ich natürlich ernst und bin ihm - soweit es mir möglich war - mit Verständnis gegenübergetreten.
Vielleicht sogar mit zu viel Verständnis. Ich weiß nicht genau, wie oft ich den Namen der Ex in der Zwischenzeit gehört habe, ich weiß nur, dass ich den Namen nicht mehr hören kann.
Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen sie - überhaupt nicht - sie kann ja nix dafür, dass er krampfhaft an Vergangenem festhält, aber dennoch bin ich irgendwie sauer.
Immerhin nimmt SIE mir was von ihm weg.
Irgendwann war mir das dann alles zu viel, überall war SIE, wenn er bei mir war, war sie da, als wir im Urlaub waren (ja wir waren 2 Wochen im Urlaub und haben uns super verstanden) war sie da, wenn wir telefonieren ist sie da....... Überall sie.
Das ging mir irgendwann so dermaßen auf den Keks, dass mir von jetzt auf gleich jedes Verständnis abhanden gekommen ist und ich mich zu Sätzen wie "Man weißte was? Ich bin froh, wenn die endlich ausgezogen ist!" habe hinreißen lassen.
In den Gesprächen danach, habe ich dann - leider - kein gutes Haar an ihr gelassen. Was IHN natürlich verärgert hat, immerhin sitzt sie auf seinem Thron.
Damit hab ich viel kaputt gemacht, das weiß ich auch, aber ich bin doch auch nicht aus Holz und ich habe auch Gefühle, und für mich ist es verständlich, dass ich keine Lobeshymnen auf die Person singe, die zwischen einer Beziehung von mir und ihm steht!
Seit Juni habe ich also Rücksicht genommen, mir das Thema angehört, Verständnis gehabt, die Nerven verloren und Hasstiraden über sie bei ihm geäußert und so weiter.....
Ich will sie ihm ja nicht wegnehmen und ihr will ich ihn auch nicht wegnehmen.
Es ist so, dass ich durchaus nachvollziehen kann, dass die 2 beste Freunde sind. Die haben viel miteinander durch und haben immerhin 8 Jahre lang zusammen gewohnt (wenn auch die letzten 5 Jahre in getrennten Schlafzimmern) und von mir aus sollen die auch ihr Leben lang beste Freunde bleiben.
Nur habe ich ein Problem damit, dass sie immernoch auf seinem Thron sitzt und er sich und somit auch mir die Chance nimmt, den Thron und den Platz der Bezugsperson neu zu besetzen.
Und ich werde wirklich böse, wenn ich mitkriege, das ein Mensch der mir wichtig ist, an etwas festhält, was 1. schon Ewigkeiten vorbei ist und 2. ihm nicht gut tut.
Jaaaaaaa letztes Wochenende hatten wir eine ganz tolle Zeit und irgendwie ist es schizophren, dass wir jetzt an dem Punkt sind, an dem wir uns befinden.
Am Mittwoch war ich es wirklich leid. Ich weiß nicht, ob das jemand verstehen kann, aber für mich ist es immer ganz toll, wenn er bei mir ist und wir verbringen eine tolle Zeit, aber sobald er weg ist, bricht für mich eine Welt zusammen.
Wir sind offiziell nicht zusammen, weil er das Wort Beziehung irgendwie total negativ bewertet. Letztendlich würde jeder, der mitkriegt wie wir uns benehmen, miteinander umgehen, täglich telefonieren usw. sagen, dass wir zusammen sind.
Das heißt also auch, dass er mir gegenüber und ich ihm gegenüber keinerlei Verpflichtung besteht. Und ich bin - wie schon erwähnt - über 200km weg. Das heißt er kann tun und lassen was er möchte und bräuchte sich nichtmal dafür rechtfertigen.
Für mich ein schrecklicher Gedanke, der mich unsagbar traurig macht!
Diese Traurigkeit ist am Mittwoch dann aus mir rausgebrochen.
Am Telefon fing ich an zu weinen und wir sprachen darüber, dass ich unter diesem "In der Luft hängen" unheimlich leide!
Ja und er bat mich, damit aufzuhören ihn mit Samthandschuhen anzufassen. Er meinte er rechnet es mir hoch an, dass ich soviel Rücksicht nehme, er das aber auf keinen Fall dulden kann und wird, wenn ich genau darunter leiden müsse!
Und dann meinte er sowas wie "Ich bin ein Typ Mensch, dem man Druck machen muss. Warum sollte ich freiwillig eine Sache überdenken und benennen, wenn ich es nicht muss? Ich bin ein Typ Mensch, der erst jemanden verlieren muss um zu merken, was ich an ihm habe!"
So er wollte also Druck und die Peitsche haben.
Das Ende und das Resultat des Gesprächs war dann, dass wir uns darauf verständigt haben erstmal keinen Kontakt zu haben, eben damit er merkt, was fehlt, wenn wir nicht mehr täglich miteinander kommunizieren und wir nicht mehr einfach nur so den anderen anrufen um ein wenig zu plaudern.
Super Idee.......... Ich habe mich damit selber beschnitten.
Er braucht Zeit, die soll er haben, aber ich leide auch unter dem "keinen Kontakt" haben.
Das ist der Stand, seit Mittwoch. Seitdem fühle ich mich, wie die kleine M., die im Kaufhaus verloren ging und an der Information abgeholt werden möchte, es aber in den Sternen steht, ob mich jemand abholt oder da stehen lässt.
Müßig zu erwähnen, dass es mir damit nicht gut geht.
Und vielleicht gelingt es mir besser die Wartezeit zu überbrücken, wenn ich mir hier meinen Seelenmüll von derselbigen runterschreibe?!
Ich habe seit Donnerstag einen Nebenjob und ich muss sagen, ich bin froh etwas unter Leute zu kommen und mich ablenken zu können.
Aber alleine zu Hause, spätestens Abends kommt sie....... die Einsamkeit
unsweetened
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Wie alles begann....
unsweetened, 16:02h
... keine Angst, ich fange jetzt nicht am Tag meiner Geburt an ;-)
Kennt ihr den Spruch:
"Nicht jeder der lacht, ist auch wirklich glücklich! Auch ich habe schon oft gelacht, nur um nicht weinen zu müssen!" ??
Im Nachhinein betrachtet, trifft genau dieser Spruch sehr passend auf mich zu. Viele kannten mich stets gut gelaunt, frecht, aufmüpfig, lachend und für jeden Quatsch zu haben.... Doch eigentlich war ich vielmehr ein weinender Clown. Nicht nur, dass ich stets bemüht war, anderen etwas vorzumachen, nein, ich habe sogar versucht mich selber zu verarschen!
"Du bist ein Spaßgarant!" Ja genau, darauf wurde ich beschränkt.
Und ich spielte das Spiel mit, war ja so schön einfach. Niemand wollte hinter meine Fassade gucken und mir wars auch angenehmer, wenn niemand wissen wollte, WER und WAS hinter dem Spaßgarant steckt.
Dieses Spiel funktionierte solange, bis mich ein Schicksalsschlag traf. Der Spaßgarant war nicht mehr spaßig, im Gegenteil, er lag auf dem Boden.
Statt dass ihm jemand eine Hand hingehalten hätte, um ihm auf die Beine zu helfen, wurde er mit den Worten "So können wir mit dir nix anfangen! Meld dich wieder, wenn du wieder die Alte bist" liegengelassen.
"Einsam fühle ich mich dann, wenn ich eine Hand suche und nur Fäuste finde"
Tja das nahm ich dann auch so hin, aber ich zog meine Konsequenzen. Wer mich liegen lässt, wenn ich Hilfe brauche, dem brauch ich auch keine Zeit mehr schenken, wenn es mir wieder gut ginge.
Der Spaßgarant, die lustige M. stand ganz alleine dar.
Schlimm fand ich das nicht, nicht zu diesem Zeitpunkt.
Das Ganze liegt jetzt ungefähr 6,5 Jahre zurück.
Relativ schnell hatte ich bemerkt, dass ich für ganz vieles auf dieser Welt gemacht war, aber ganz sicher nicht um einsam zu sein!
Am Leben teilnehmen, beschränkte sich auf "Aufstehen, irgendwie den Tag überstehen, schlafen" wobei SCHLAFEN noch das war, was mir am Besten gefallen hat.
Anfang 2009 beschloss ich also, dass es so nicht weitergehen kann mit mir. Ich wollte das auch nicht mehr so.
Also suchte ich mir professionelle Hilfe, 8 Wochen lang, 8 Stunden pro Tag, 5 Tage die Woche, mich mit mir selber und meinen Problemen auseinandersetzen.
Was für eine schreckliche Vorstellung. Aber niemand hat jemals behauptet, dass es einfach ist, etwas zu ändern.
Augen zu und durch! Die 8 Wochen hatte ich überstanden.
Ich war dabei Fuß zu fassen und mich wieder zurecht zu finden.
Dann wurde ich aufgrund der Wirtschaftskrise entlassen. Wieder ein Sicherheitspfeiler im Leben weniger. Doch das wurde sehr zeitnah durch einen neuen Pfeiler ausgeglichen.
Der Pfeiler B.!
Es fing an im Juni und es fing super und einfach und unbeschwert an, doch gerade als ich den Gedanken bekam "Was ist das denn jetzt? Noch nie hatte ich etwas so einfaches und wunderbares im Leben einfach so geschenkt bekommen" bröckelte der Pfeiler, und das tut er heute noch!
Und warum und wie er bröckelt, dazu komme ich beim nächsten Eintrag ;o)
Schöne Grüße
unsweetened
Kennt ihr den Spruch:
"Nicht jeder der lacht, ist auch wirklich glücklich! Auch ich habe schon oft gelacht, nur um nicht weinen zu müssen!" ??
Im Nachhinein betrachtet, trifft genau dieser Spruch sehr passend auf mich zu. Viele kannten mich stets gut gelaunt, frecht, aufmüpfig, lachend und für jeden Quatsch zu haben.... Doch eigentlich war ich vielmehr ein weinender Clown. Nicht nur, dass ich stets bemüht war, anderen etwas vorzumachen, nein, ich habe sogar versucht mich selber zu verarschen!
"Du bist ein Spaßgarant!" Ja genau, darauf wurde ich beschränkt.
Und ich spielte das Spiel mit, war ja so schön einfach. Niemand wollte hinter meine Fassade gucken und mir wars auch angenehmer, wenn niemand wissen wollte, WER und WAS hinter dem Spaßgarant steckt.
Dieses Spiel funktionierte solange, bis mich ein Schicksalsschlag traf. Der Spaßgarant war nicht mehr spaßig, im Gegenteil, er lag auf dem Boden.
Statt dass ihm jemand eine Hand hingehalten hätte, um ihm auf die Beine zu helfen, wurde er mit den Worten "So können wir mit dir nix anfangen! Meld dich wieder, wenn du wieder die Alte bist" liegengelassen.
"Einsam fühle ich mich dann, wenn ich eine Hand suche und nur Fäuste finde"
Tja das nahm ich dann auch so hin, aber ich zog meine Konsequenzen. Wer mich liegen lässt, wenn ich Hilfe brauche, dem brauch ich auch keine Zeit mehr schenken, wenn es mir wieder gut ginge.
Der Spaßgarant, die lustige M. stand ganz alleine dar.
Schlimm fand ich das nicht, nicht zu diesem Zeitpunkt.
Das Ganze liegt jetzt ungefähr 6,5 Jahre zurück.
Relativ schnell hatte ich bemerkt, dass ich für ganz vieles auf dieser Welt gemacht war, aber ganz sicher nicht um einsam zu sein!
Am Leben teilnehmen, beschränkte sich auf "Aufstehen, irgendwie den Tag überstehen, schlafen" wobei SCHLAFEN noch das war, was mir am Besten gefallen hat.
Anfang 2009 beschloss ich also, dass es so nicht weitergehen kann mit mir. Ich wollte das auch nicht mehr so.
Also suchte ich mir professionelle Hilfe, 8 Wochen lang, 8 Stunden pro Tag, 5 Tage die Woche, mich mit mir selber und meinen Problemen auseinandersetzen.
Was für eine schreckliche Vorstellung. Aber niemand hat jemals behauptet, dass es einfach ist, etwas zu ändern.
Augen zu und durch! Die 8 Wochen hatte ich überstanden.
Ich war dabei Fuß zu fassen und mich wieder zurecht zu finden.
Dann wurde ich aufgrund der Wirtschaftskrise entlassen. Wieder ein Sicherheitspfeiler im Leben weniger. Doch das wurde sehr zeitnah durch einen neuen Pfeiler ausgeglichen.
Der Pfeiler B.!
Es fing an im Juni und es fing super und einfach und unbeschwert an, doch gerade als ich den Gedanken bekam "Was ist das denn jetzt? Noch nie hatte ich etwas so einfaches und wunderbares im Leben einfach so geschenkt bekommen" bröckelte der Pfeiler, und das tut er heute noch!
Und warum und wie er bröckelt, dazu komme ich beim nächsten Eintrag ;o)
Schöne Grüße
unsweetened
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